Selbstauslöser – Workshopwoche in Sachsenburg

Ausstellungseröffnung 11.11.2011

26. Oktober 2011, in Allgemein

Am Freitag, den 11.11.2011 wird um 19:00Uhr die Ausstellung GEGEN DAS VERGESSEN mit Radierungen von  Dieter Huth zum Thema Auschwitz im Querbeet Chemnitz eröffnet.

Gleichzeitig werden die Ergebnisse der Workshopwoche Selbstauslöser der Jugendinitiative Klick gezeigt. Während dieser Workshopwoche setzten sich über 30 junge Menschen in insgesamt vier Workshops mit der Geschichte des KZ Sachsenburg auseinander. Durch den Film „Was war – Was ist – Was wird in Sachsenburg?“ (KJR Mittelsachsen, Binario Stern) , das Radiofeature „Auf Spurensuche – Ein Radiofeature über das (fast) vergessene KZ Sachsenburg“ (SAEK Chemnitz), Bilder vom Workshop „Ein Gedenkstein für das KZ Sachsenburg“ (VHS Chemnitz) und die Ergebnisse des Workshops „Eine Schneise in die Geschichte schlagen“ (Klinke e.V.) eröffnen die jungen Menschen Rückblicke auf die Woche, Einblicke in die Ergebnisse und Ausblicke in die Zukunft des Ortes – dem Gelände des ehemaligen KZ Sachsenburg. Gefördert wird das Projekt durch Jugend für Europa – Programm  „Jugend in Aktion“ und den LAP  für Demokratie und Toleranz der Stadt Chemnitz

Spuren vertiefen

07. September 2011, in Neues aus den Workshops

Es ist schwierig zwei Steine mit samt dem Ort, der sie umgibt ins Internet zu transportieren. Wahrscheinlich aber nicht so schwierig wie beide Steine an den Ort zu transportieren, wo sie heute stehen. Da wir es mit tatkräftiger Unterstützung, der wir noch heute sehr dankbar sind, das als zweites genannte geschafft haben, unternehmen wir nun den Versuch ersteres auch zu tun. Um das zu schaffen, zeigen wir euch die Entstehung des Steins in Bildern und kurzen Notizen.

weiterlesen »

Zeitzeugengespräch mit ehemaligen KZ Häftling Karl Stenzel

07. September 2011, in Allgemein

Es fiel uns als Workshopteilnehmer während der Projektwoche “Selbstauslöser” nicht immer leicht, die Vergangenheit des KZ Sachsenburg nachzuvollziehen. Besonders beeindruckend war deshalb das Gespräch mit Karl Stenzel, einem ehemaligen Häftling des KZ. Seine Berichte über den Umgang mit den Häftlingen und deren Widerstandsversuche haben uns die Geschehnisse in Sachsenburg näher gebracht und zum Nachdenken angeregt. Ein Beitrag von Charlotte, Praktikantin des SAEK Chemnitz.

“Auf Spurensuche…” – Geschichte mit dem Mikrofon entdecken

25. August 2011, in Neues aus den Workshops, 1 Kommentar

Nicht ganz zu Unrecht trug unser akustisches Werk den Titel “Auf Spurensuche – Ein Radiofeature über das (fast) vergessene KZ Sachsenburg”, denn uns war selbst nicht klar, welche dunkle Vergangenheit das Gelände der Sachsenburg-Werke barg. Und so begaben wir uns im Radioworkshop – ausgestattet mit einem Reportergerät – auf Spurensuche: Ziel war es, ein Radiofeature zu produzieren, welches einen Einblick vermitteln soll, was an diesem Ort einst geschah, was heute noch wahrnehmbar ist und welche Perspektiven die jetzige Gedenkstätte in Zukunft haben kann. Die Projektleitung wurde vom Sächsichen Ausbildungs- und Erprobungskanal (SAEK) Chemnitz übernommen.

weiterlesen »

Filmische Reportage in drei Teilen

22. August 2011, in Neues aus den Workshops, 8 Kommentare


 

Einen Film drehen zum KZ Sachsenburg, das soll Spaß machen? Wie kann das sein? Darf das überhaupt sein? Muss es nicht darum gehen, der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken?
weiterlesen »

So war das Sommercamp 2011

17. August 2011, in Allgemein, 1 Kommentar


Gänsehaut beim Passieren der neu errichteten Gedenksteine für das frühe KZ Sachsenburg. Ein Sonntag Mittag im August. Ich radle schwer bepackt im sächsischen Zschopautal Richtung Frankenberg. Der Blick über die Schulter geht auf eine malerische Flussaue. Rechts auf einer Anhöhe die weiße Mauer von Schloss Sachsenburg. Im Tal ein zweites gewaltiges Bauwerk. Eine graue Textilfabrik aus der Kaiserzeit. Ein Zeichen für vergangene wirtschaftliche Potenz.

Eine Landschaft wie geschaffen für Deutschtümelei. Von 1933 bis 1937 wurde die Fabrik von den Nationalsozialisten als frühes Konzentrationslager genutzt. Nazis setzen bewusst auf die Wirkung des Ortes, auf die passende Landschaft und Architektur.

weiterlesen »

 1 2 3 Weiterblättern